Home
L.K.J.: „We need more time“
Rumours! … reality!
Schade Leute, aber es hat sich endgültig bestätigt: diesen Sommer gibt’s kein Reggae-Festival auf dem Sportgelände in Wulfertshausen.Warum?
Glaubt uns, die Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, aber letztendlich waren die „Pro´s“ dünn gesät, die zu erwartenden Probleme und schlechten Vorzeichen zu erdrückend.Nach 10 Jahren merkt man einfach, dass Luft und Euphorie bei jedem einzelnen weniger werden, im Fachjargon nennt man das dann „burn-out“. Immer wieder sind es dieselben oder ähnliche Organisations- und Arbeitsschritte, die den Jahreslauf bestimmen, angefangen im Frühjahr bis weit in den Herbst hinein. Dass es uns da mal nach einer Pause und einem relaxten Sommer verlangt, kann wohl jeder verstehen. Aber das allein wär für uns Wulfis wirklich noch kein Grund, unser gemeinsames Wochenende im Regen ausfallen zu lassen!
Warum denn dann?
„Police in helicopter search for Marihuana” (John Holt)Jahrelang war das Verhältnis zu den Friedberger Ordnungshütern ein angemessenes Geben und Nehmen. Dass wir –trotz gedanklicher Revolution– im schönen Bayernland leben, war und ist uns immer bewusst. Die aggressiven und unverhältnismäßigen Kontrollen des letzten Jahres jedoch sind für uns zum unkalkulierbaren Risiko geworden. Wie viele Besucher schreckt dieses Vorgehen ab? Was haben wir in diesem Jahr von Seiten unserer Freunde und Helfer zu erwarten?
Parallel sind unsere Anstrengungen bei der Suche nach politischem Rückhalt für unser Kulturfestival leider nicht von Erfolg gekrönt worden.
Im Gegenteil wurde uns bereits angekündigt, dass in Zukunft zusätzliche Aufgaben wie Park- und Campingplatzüberwachung in unseren Verantwortungsbereich fallen werden. Eine durchaus verständliche Entscheidung, jedoch für einen „burn-out“-Erkrankten ohne Unterstützung schlicht und ergreifend nicht zu bewältigen.
Schade eigentlich, dass die Forderung nach Aufsicht überhaupt aufkommen musste. Aber leider machen zu viele (Nicht-)Festivalbesucher den gemütlichsten Campingplatz der Welt –mangels fehlendem Geld oder Respekt– zur Spielwiese für Halbwüchsige! That's not irie youth!
Last but not least ist das Festivalgelände, sprich unser Trainingsplatz, schwer mitgenommen und bedarf dringender Erholung von Euren matschstampfenden Füßen. Big up fürs jahrelange Bearbeiten, Ihr seid ein wirklich einzigartiges Publikum!
Und wie weiter?
That´s the facts. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht!Auf keinen Fall soll das heißen, dass Reggae in Wulf für immer und ewig gestorben ist! Wir sehen darin die Chance, ein Jahr lang Luft zu holen und –wo Bedarf besteht- Gespräche führen und Lösungen erarbeiten zu können. Ob, wie oder wo es weitergeht, erfahrt Ihr auf jeden Fall hier auf unserer homepage … oder in der nächsten Gerüchteküche :-)
Und weil ein ganzes Jahr ohne Reggae für uns Wulfis auch nicht drin ist, gibt’s bereits gute Ideen für ne herbstliche One-Night-Aktion à la Reggae in Wulf Style.
Gute Gründe also, um ab und zu auf unserer Page vorbei zu schauen!
Stay tuned and see you again!
Eure Reggae-in-Wulf-Crew
